13 Kaufleute, 11 Garnweber, 10 Schlächter, usw. Die Schmiede waren untergliedert in sechs
Huf- und Waffenschmiede, drei Nagelschmiede, zwei Bohr-, Säge- und Zeugschmiede, ein
Messerschmied, drei Kupferschmiede und zwei Goldschmiede. Zum vielseitigen Anklamer
Handwerk jener Zeit gehörten auch ein Kammmacher, vier Knopfmacher, drei Perücken-
macher, zwei Seifensieder, zwei Tabakspinner, vier Weißgerber und zwei Zinngießer.
Der Absatz dieser Produkte erfolgte vorwiegend in der Stadt und imUmland. Die Ausfuhr, die
zur Hansezeit beträchtlich war, fiel im 18. Jahrhundert kaum noch ins Gewicht. Heute sind
kunstvoll gestaltete Zunftzeichen kaum noch zu finden. Doch wer durch die Straßen Anklams
streift, mag hier oder dort noch einen eisernen Ausleger entdecken.
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Paul Schumacher, Peene Rundschau– Nr. 30, 23.07.1964. Artikel: Bezeichnende Zustände.
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