Doch neben dem Otto-Lilienthal-Museum und der Tatsache, dass Anklam den Beinamen
Lilienthalstadt trägt, verweisen darüber hinaus zahlreiche Denkmäler auf den berühmtesten
Sohn der Stadt. Beispielsweise zeigt das im Logo zum 750. Stadtjubiläum enthaltene Portrait
Lilienthals die vom Berliner Bildhauer Prof. Walter Howard angefertigte Lilienthal-Büste, die
1961 zunächst in der Nähe des Steintores enthüllt wurde. Sie steht seit 1967 in der Nähe der
Nikolaikirche, der Taufkirche Lilienthals, an eben dem Ort, an dem einst das Geburtshaus
Lilienthals stand. Außerdem befindet sich ein Lilienthalrelief in der Anklamer Rathaushalle.
Und 1982 wurde ihm zu Ehren ein 16 Meter hohes und 2,6 Tonnen schweres Denkmal im
Zentrum der Stadt Anklam eingeweiht. Dieses Kunstwerk des Bildhauers Walther Preik ist
nun in der Nähe der Marienkirche zu finden.
Doch Lilienthal war nicht der einzige bedeutende Sohn der Stadt Anklam. Zahlreiche
bekannte Persönlichkeiten sind mit Anklam verbunden. So auch der Reformer des
deutschen Gesundheitswesens und Leibarzt Friedrich des Großen, Christian Andreas
Cothenius, der bedeutende deutsche Sprachforscher, Johann Christoph Adelung, und Gustav
Lilienthal, der Bauingenieur, Baumeister und Sozialreformer. Andere wiederum lebten und
wirkten in Anklam, wie beispielsweise der Astronom Gustav Spörer oder der Schriftsteller
Uwe Johnson.
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Paul Schumacher, Peene-Rundschau – Jahrgang 6 – Nr. 40, 07.10.1965. Artikel: Otto Lilienthal.
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gelesen am 23.01.2013
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