einleitung
Vergangenheit.
Ein groSSes Wort.
Z
ur Vergangenheit gehört auch die Redseligkeit, dennGeschichten gehören zur Geschichte.
Jede Geschichte ist Träger von Erinnerungen. Wo der Mensch seine Erinnerung verliert,
dort verliert er auch seine Vergangenheit. Vielleicht verhält es sichmit einer Stadt genauso. Ist
das überhaupt vorstellbar: Eine Stadt ohne Geschichten, eine Stadt ohne Vergangenheit, eine
Stadt ohne Ruinen, ohne Denkmäler und ohne Jahrhunderte alte Bäume? Die 750-jährige
Vergangenheit der Stadt Anklam in einem Logo zu bündeln, scheint ebenfalls kaum denkbar.
Ein Logo ist kein Buch, in dem man auf 750 Seiten über die Hansezeit, Anklamer Sagen
oder das Anklamer Handwerk berichten kann. Wie also bringt man diese Geschichten in
einemLogo zumAusdruck – ohne Worte? Schnell wurde die Mosaik-Metapher zumKompass
für die Logo-Entwicklung. Sie verweist seit Jahrhunderten auf die Entstehung eines Ganzen
aus zahlreichen Teilchen. Im Logo zum 750. Jubiläum der Stadt Anklam wurden deshalb
Bruchstücke der Vergangenheit neu zusammengesetzt. Diese ermöglichen dem Betrachter
kleine Zeitreisen in das Anklam vor 300 oder 600 Jahren. Die folgende Abbildung verdeutlicht,
welches Motiv welchen Abschnitt der Geschichte der Stadt Anklam repräsentiert.
Bild 1:
Greifbrunnen = Anklam und die Herzöge von Pommern
Bild 2:
Kogge = Hansezeit
Bild 3:
Nikolaikirche = Anklamer Sagen
Bild 4:
Steintor = Backsteingotik
Bild 5:
17. Jahrhundert
Bild 6:
18. Jahrhundert
Bild 7:
2014
Bild 8:
Wesselsche Mühle = Schwedenzeit
Bild 9:
Otto Lilienthal = Anklam als Geburtsort der Luftfahrt
Bild 10:
Die Bremer Stadtmusikanten = Handwerk in Anklam
Bild 11:
Ikareum = Perspektiven der Stadtentwicklung
10
1,2,3,4,5,6,7,8,9 11,12,13,14,15,16,17,18,19,20,...40