Fußschu t z
FUSSSCHUTZ
Vorschriften, Regeln zum Fußschutz
Die grundsätzlichen Mindest-
anforderungen an die Persön-
liche SchutzAusrüstung (PSA)
sind in der rechtskräftigen
EU-Richtlinie 89/686/EWG geregelt. Die-
se Richtlinie ist in Deutschland durch die
entsprechende Benutzungsverordnung
(PSA-BV) umgesetzt. Die Hersteller von
36$ 3URGXNWHQ VLQG YHUSÁLFKWHW GXUFK
die CE-Kennzeichnung zu dokumentie-
UHQ GDVV LKUH 3URGXNWH GHQ HXURSlLVFKHQ
Normen entsprechen. Zusätzlich kann das
deutsche GS-Zeichen auf Antrag des Her-
stellers durch eine anerkannte Prüfstelle
vergeben werden. Der Arbeitgeber ist ver-
SÁLFKWHW DOOH PLW GHU EHWUHIIHQGHQ $UEHLW
verbundenen Risiken zu bewerten und
den Beschäftigten die für die jeweiligeAuf-
gabe am besten geeignete Schutzausrüs-
tung zur Verfügung zu stellen. Der Arbeit-
JHEHU LVW HEHQIDOOV YHUSÁLFKWHW GDUEHU ]X
ZDFKHQ GDVV GLH QRWZHQGLJHQ 36$ YRQ
den Beschäftigten bestimmungsgemäß
verwendet werden.
Die neuen Pflichten lauten:
‡ 5LVLNRHUPLWWOXQJ XQG 7UHIIHQ YRQ
Maßnahmen zur Beseitigung bzw.
Verringerung des Risikos.
‡ 5LVLNREHZHUWXQJ XQG $XVZDKO YRQ
36$ GLH HLQ HQWVSUHFKHQGHV RGHU
höheres Schutzniveau gewährleisten.
Fußschutz als PSA
wird in den Normen EN ISO 20344 –
20347:2011 geregelt, wobei die
EN ISO 20344:2011 Vorschriften zur Prüfung
enthält und somit für Hersteller und Prüfinstitute
wichtig ist. Unterschiedliche Schutzklassen
werden mit den Normen EN ISO 20345 –
EN ISO 20347:2011 klassifiziert.
s %. )3/
u3ICHERHEITSSCHUHEh
mit Zehenschutzkappen, die einer Prüfener-
gie von 200 Joule standhalten
n +ENNZEICHNUNG u3h
s %. )3/
u3CHUTZSCHUHE MIT
Zehenschutzkappen, die einer Prüfenergie
von 100 Joule standhalten
n +ENNZEICHNUNG u0h
s %. )3/
u"ERUFSSCHUHEh OHNE
Zehenschutzkappen
n +ENNZEICHNUNG u/h
Sicherheitsschuhen werden mit S1 bzw. S2 und
3 3 WIE SAFETY GEKENNZEICHNET BEI "ERUFS-
SCHUHEN WIRD DAS u/h / WIE OCCUPATIONAL
VERWENDET "ERUFSSCHUHE / / UND / HABEN
die gleichen Anforderungen, sind aber ohne
Zehenschutzkappe.
Grundanforderungen
an den Sicherheitsschuh werden in der
EN ISO 20345:2011 geregelt und mit der
"UCHSTABENFOLGE u3"h GEKENNZEICHNET
3O ZUM "EISPIEL !BRIEBWERTE DES ,AUFSOHLEN
materials, Wasserdampfzahl der verwendeten
Schaftmaterialien, Konstruktion der Stahlkappe,
pH-Wert der eingesetzten Materialien.
Zusatzanforderungen
können je nach den Anforderungen des Ein-
satzbereichs erfüllt werden. Zwölf unterschied-
liche Zusatzanforderungen sind möglich und
werden wie folgt gekennzeichnet:
P
Durchtrittsicherheit
C
leitfähige Schuhe
A
antistatische Schuhe
HI
Wärmeisolierung
CI
Kälteisolierung
E
Energieaufnahme im
Fersenbereich
WRU
Wasserdurchtritt und
Aufnahme des Schuhoberteils
HRO
Verhalten gegenüber
Kontaktwärme
ORO
Kraftstoffbeständigkeit
WR
wasserdichtes Schuhwerk
M
Mittelfußschtz
AN
Knöchelschutz
CR
Schnittfestigkeit
&/
+RAFTSTOFFBESTËNDIGKEIT DER ,AUFSOHLE
(nicht ORO)
Die neue EN ISO unterscheidet
Fußschutz deutlich in:
s
Sicherheitsschuhe
s
Schutzschuhe
s
Berufsschuhe
T
184
Stünings Krefeld 21208/#Vorschaltseite
1...,174,175,176,177,178,179,180,181,182,183 185,186,187,188,189,190,191,192,193,194,...328